Wenn die Früchte geerntet werden
Anfang August wird die zweite Hälfte des Sommers eingeleitet. Frühmorgens wecken uns die ersten Vögel, die Sonne begleitet uns durch den ganzen Tag, zeigt sich in all ihrer Kraft und begleitet uns bis zum Abend.
Laue Nächte verlocken dazu, lange in der Natur zu sein und den Sommer mit allen Sinnen zu genießen. Die Blumen blühen in all ihrer Schönheit – in leuchtendem Gelb, sattem Rot und dunklem Violett. Die Gemüsebeete erfreuen uns mit feinen Salaten, köstlichem Brokkoli, großen Fenchelknollen, feinen Gurken, leuchtend grünen und gelben Zucchini und saftigen Tomaten. Süße Brombeeren und Himbeeren zieren die Sträucher und warten nur darauf, von uns geerntet zu werden. Die Wiesen werden gemäht, Kräuter werden geschnitten, in den Gärten wird Gemüse geerntet und wir werden vom Reichtum der Natur im Überfluss verwöhnt. Es wird eingekocht, eingemacht, eingelegt, die Vorräte für den Winter werden angelegt. All die Arbeit, die wir investiert haben, wird nun reichlich belohnt. Jeden Tag aufs Neue.
Was ist in deinem „inneren Garten“ gewachsen? Welche Früchte kannst du ernten? Was kannst du bewahren?
Ein ritueller Impuls zum Schnitt-Fest Anfang August:
Die Früchte deines Lebens ernten
Geh hinaus und nimm die Fülle in der Natur mit allen Sinnen wahr!
Finde einen Platz, wo du die Fülle spürst!
Gestalte dort mit Naturmaterialien eine Mitte!
Stelle dich in ihre Mitte und schließe deine Augen!
Überlege dir, welche Früchte in diesem Jahr für dich aufgegangen sind, was ausgereift ist, was du ernten kannst!
Sprich aus, was du ernten und bewahren willst!
Atme den Reichtum deiner Ernte in dich ein! Spüre die Kraft, die darin steckt, und wie sie dich erfüllt!
Wenn du möchtest, kannst du deine Freude darüber in irgendeiner Form zum Ausdruck bringen!
Öffne nun wieder deine Augen und lass das Erleben nachklingen!
Bedanke dich und nimm etwas Kleines aus der Natur mit, das dich an den Reichtum deiner Ernte erinnert!


